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ZIPFER ließ das Team der Tagespresse einen nicht ganz ernst gemeinten Artikel verfassen, der 40.000 Mal geklickt wurde

Dass Werbung nicht immer bierernst sein muss, beweist Zipfer mit seiner aktuellen Aktion auf dem Satireportal die DiETAGESPRESSE. Die Agentur Performics entwickelte für die Biermarke eine ungewöhnliche Werbeform und setzt dabei auf die scharfe Feder der DiETAGESPRESSE-Redaktion: Unter dem Titel „Forscher finden Wundermittel gegen Affären bei Betriebsfeiern“ beschäftigt sich der von der Redaktion verfasste Artikel mit den Vorteilen von „Zipfer Hell Alkoholfrei“. Die Fake-Studie nimmt die Auswirkungen von Alkohol auf Betriebsfeiern unter die Lupe und schreibt beispielsweise: „Regelmäßige Teilnehmer an Betriebsfeiern kennen die typischen Symptome nur zu gut: schon kurz nach Beginn kommt es zu Bewusstseinsstörungen und starken Enthemmungserscheinungen. Nicht selten kann dies bis hin zu unerwünschten Affären mit Kolleginnen oder Kollegen führen. Am nächsten Tag gehen die Symptome über in unerträgliche Kopfschmerzen, Schamgefühle und wütende SMS vom Partner.“

Insgesamt wurde die kreativ verpackte Werbung für den alkoholfreien Biergenuss 40.000 Mal geklickt und rund 700 Mal auf Social Media geteilt. Das YouTube-Video, das ebenfalls im Artikel eingebettet ist, hat knapp 130.000 Klicks.

Hier ist der komplette Artikel

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Vor wenigen Tagen hatte ich ein seltsames Erlebnis an einer Wiener Hotelbar. In diesem Luxushotel hielt ich ein kleines Bierseminar mit einer sehr angenehmen Verkostung. Danach wartete ich an der Bar auf den Direktor um gemeinsam ein kleines Resumee über die Veranstaltung zu ziehen, als mich ein einsamer Hotelgast in ein Gespräch verwickeln wollte:

011412_lager1Herr K. war auf Dienstreise und versuchte in der Hotelbar seine Einsamkeit zu ertränken. Dies tat er mit einigen Gläsern besten österreichischen Weines. Als er beim Austauschen der persönlichen Basics erfuhr, dass ich mit Bier zu tun habe setzte er den klugen Blick auf und verriet mir: „Daheim in Frankfurt trinke ich auch immer nur Bier. Aber bei Euch in Österreich muss man ja zum Weintrinker werden.“ Was ich im ersten Moment als Liebeserklärung für den guten heimischen Wein empfand entpuppte sich aber in den nächsten Sätzen als Hasstirade gegen österreichische Biere. K. meinte: „Euer Bier ist ja nicht zum dersaufen. Dieses Zipfer und wie die alle heissen, reines Abwaschwasser !“

Jetzt kommt K. aber aus einer Stadt, dessen bekanntestes Bier Binding Lager heisst. Diese Marke versuchte vor Jahren in Österreich Fuss zu fassen, konnte dies aber nur kurzfristig durch übermässigen finanziellen Einsatz erwirken. Ich kenne kaum ein Lokal, auf dem nach nun fünf Jahren noch der Schriftzug der Frankfurter Brauerei hängt. Viele heimischen Biertrinker meinten, das Bier wäre zu leer und charakterlos. Die Frankfurter, so auch Herr K. sehen das genau umgekehrt.

Ich erzählte Herrn K. über viele gute österreichische Biere, versuchte Ihn auf ein Glas Trumer Pils an der Bar einzuladen, aber er blieb standhaft. Der Bierpatriotismus ist oft ein Hund.

bierbuchTrotzdem, oder gerade deswegen habe ich am nächsten Morgen K’s Visitenkarte rausgekramt und Ihm per Post „Das österreichische Bierbuch“ zugesandt. Frisch aus der Druckerei ist Sepp Wejwars Werk ein interessanter Genussratgeber rund ums Bier. Mit einer Vorstellung der meisten österreichischen Gross- und Mittelbrauereien und Erwähnung zahlreicher Kleinbrauer. Biersommelier Sepp Wejwar ist ein guter Schreiberling. Im Dienste zahlreicher Firmen zum Verfassen Ihrer Werbe- und PR-Texte, als Kolumnist der Tageszeitung DIE PRESSE (Weinkolumne „WeinSepp“) und seit 2007 auch als Chefredakteur des Agrarverlag SpinOffs GENUSS.Bier (hier schreibt er als „DJ Sixpack“).  Also Wein und Bier schliessen sich ja nicht aus, wenn man weiss, zu geniessen.

Und nach der Lektüre des österreichischen Bierbuches und den wunderbaren Imagebildern wird sich Herr K. sicherlich schon auf seine nächste Dienstreise nach Österreich freuen, um wertfrei ein Bier „Made in Austria“ zu geniessen.

Sepp Wejwar „Das Österreichische Bierbuch“ Der Genussratgeber rund ums Bier                                                                                192 Seiten gebunden, Hubert Krenn VerlagsgesmbH  ISBN 978-3-99005-00-2

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