Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Brauereien Schweiz’ Category

Was als Bieridee begann wird nun Realität. Die Brauerei Luzern AG hat ihr Aktienkapital auf über 1 Million Franken aufgestockt. Insgesamt haben über 560 Personen Aktien erworben. Ab nächstem Frühjahr wird damit definitiv das erste Luzerner Regionalbier gebraut.

LuzernLogoÜber 560 Personen aus Stadt und Kanton Luzern, aber auch aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland, haben laut einer Medienmitteilung des Unter nehmens bis heute Aktien der Brauerei Luzern AG im Umfang von 919’000 Fran ken erworben.

Damit ist das Minimalziel – die Erhöhung des Aktienkaptials auf mindestens 1 Million Franken – erreicht. Weitere Aktien können noch bis 5. November gezeichnet werden.

LuzernInitiatiorenEin erfahrener Braumeister steht schon bereit
Die Planung der Brauerei ist bereits seit längerem in vollem Gang. Die Auswahl der nötigen Anlagen zum Brauen, Lagern und Abfüllen des Bieres erfolgt in den nächsten Tagen, heisst es in der Mitteilung weiter. Nach
Abschluss der Aktienkapitalerhöhung werden die Verträge unterschrieben und die Produktionsanlagen bestellt.

Die Brauerei hat bereits jetzt einen sehr erfahrenen und innovativen Braumeister gefunden, der den Aufbau der Brauerei begleiten und ab nächstem Frühjahr das Luzerner Bier brauen wird. Ziel ist es, der vom Heineken Konzern gekauften Brauerei Eichhof den Rang als meistverkauftes Bier in Luzern abzunehmen.

Read Full Post »

In der Brauerei Fischerstube zu Basel präsentierte man dieser Tage das Van Ueli-Bier. Gewidmet niemandem geringeren, als dem holländischen Maler Van Gogh.

vangoghbierAnlässlich der spektakulären Auss­tellung von Landschaftsbildern der grossen Künstlerlegende  im Kunstmuseum Basel ab 26. April 2009, hat sich die Brauerei Fischerstube vom Künstler inspirieren lassen und ihm zu Ehren ein einzigartiges Bier kreiert.

Die Basler Brauerei «Fischerstube» macht seit über 30 Jahren Furore: Seit dem 13. November 1974 wird in der Hausbrauerei an der Kleinbasler Rheingasse das natürlich reine Ueli Bier gebraut. Die Gründung der Brauerei darf als kurios betrachtet werden:

1974 erwarb der Kleinbasler Röntgenarzt Hans Jakob Nidecker mit der Liegenschaft Rheingasse 45 eine seit Jahren geschlossene Quartierswirtschaft, um sie vor dem Untergang zu retten. Als Kleinbasler wollte er nach der Wiedereröffnung der Fischerstube seinen Gästen Warteck-Bier offerieren, das damals fast um die Ecke gebraut wurde. Das Bierkartell verlangte jedoch vom neuen Besitzer, dass er das früher ausgeschenkte Anker-Bier aus Frenkendorf verkaufe. Es war unmöglich, die geltenden Kartellbestimmungen zu umgehen. Sich dem Willen der Grossbrauereien zu beugen, kam für Hans Jakob Nidecker aber auch nicht in Frage: So beschloss er, sein eigenes Bier zu brauen. Der zuerst von vielen − nicht zuletzt aus der Bierbranche − belächelte Entschluss wurde in die Tat umgesetzt. Am 13. November 1974 wurde das erste Ueli Bier gezapft!

Tut-Anch-Ueli

Tut-Anch-Ueli

Das Bier und die Figur auf den Flaschen beziehen sich auf die Figur des Ueli, die in Basel jedes Kind kennt. Es ist ein Harlekin, der auf seinem Vogel Gryff Geld für gute Zwecke sammelt. Bereits vor 5 Jahren wurde der Ueli umgestaltet und das Sonderbier hatte den Namen Tut-Anch-Ueli. Dieses Bier wird auch noch heute (mit Datteln angereichert !!) gebraut. Allerdings aus Ermangelung einer passenden Flaschenabfüllanlage in der deutschen Brauerei Lasser in Lörrach.

Für das neue, dem holländischen Maler gewidmete Bier, bekam der Ueli natürlich Strohhut und Pinsel.

Read Full Post »

Eigentlich wollten wir gestern klassische Schwarzbiere verkosten. Zahlreiche Brauereien haben uns Ihre entsprechenden Sorten zur Verfügung gestellt, aber die wirklich klassischen Biere dieses Typs waren offenbar nicht dabei.

dsc_0098Ein illustres Team an Bierfreunden traf sich im Wiener Little Stage. Manche in der Vorfreude auf das klassische Schwarzbier, das es in Österreich quasi nicht mehr gibt, einige auch neugierig, was ein Schwarzbier überhaupt sei. Der Schwechater Braumeister DI Andreas Urban hat dazu auch die Klassifizierung der European Beer Star Awards mitgebracht, die zwischen dem tschechischen Typ und dem deutschen Schwarzbier unterscheiden. 

 

Andreas Urban, Michael Kranewitter und Micky Klemsch beim Bierplaudern

Andreas Urban, Michael Kranewitter und Micky Klemsch beim Bierplaudern

Unsere Reise begann auch mit dem tschechischen Kozel aus Velkopopovice in der dunklen Variante. Eindeutig zu süss für uns, bei den Zutaten sind zudem noch „Süssungsmittel“ angeführt. Nein Danke. Auf das Pupen Schultzes Schwarze aus deutschlands östlichster Brauerei in Görlitz war ich besonders gespannt. Die anderen Biere, insbesondere das herbe Pils der Brauerei Landskron hatten uns ja bereits an anderer Stelle begeistert. Doch auch hier hat uns gerade die Süsse des Schwarzbieres enttäuscht. Ein Blick aufs Etikett bestätigt: E 950, E 951, E954 – Bier und Süssungsmittel passen einfach nicht zusammen. Aber jedem das seine.  

 

Der schweizer Gastronom Endu Büchi mit dem deutschen Schauspieler Philipp Brammer

Der schweizer Gastronom Endu Büchi mit dem deutschen Schauspieler Philipp Brammer

Die Privatbrauerei Moritz Fiege ist in Bochum zu Hause. Obwohl ihr Schwarzbier in Portalen anderer Biertester sehr oft als zu durchschnittlich bewertet wurde, kommt hier erstmals Freude auf. Manche beurteilen es als fruchtig, dem Charakter eines Schwarzbieres kommt es bis jetzt am nächsten. Leider gibt es das Schwarze Pils aus der Alpirsbacher Klosterbrauerei nicht mehr. Als Ersatz bekamen wir das Kloster Dunkel, welches mit seinem hellem rot auch farblich abseits unserer Vorstellungen liegt. Blind hätten wir es eher als helles Märzen beurteilt, dass dieses Bier jemals Röstmalz gesehen hat, wird bezweifelt.

dsc_00821Interessant widerum das Porter aus der Bad Laasphe’r Privatbrauerei Bosch. Hans Christian Bosch bezeichnet es auch als Schwarzbier und seine Vollmundigkeit begeistert uns. Harri Weinberger meint: „So dicht, wie ein starker guter Rotwein, für den man ein Glas Wasser braucht“. Andere schmecken hier etwas feuchtes Holz. Das Memminger Schwarze Lager hat einen etwas unangenehmen Getreidegeschmack, das malzige kommt sehr schwach.

Einen Fehler mag Michael Kranewitter beim Falken Schwarzbier aus dem schweizer Schaffhausen entdeckt haben, ich mag diesen Fehler. Mein persönlicher Favorit, immer wieder muss ich an dunkles Leffe denken, mit dem erwarteten Schwarzbiertyp, den wir uns alle erhofft hatten, hat es aber genauso wenig zu tun, wie die meisten anderen Biere des trotzdem sehr interessanten Verkostungsabend. Zum Wohl.

Read Full Post »

 

Die Schweizer Kleinbrauereien haben in Zusammenarbeit mit dem Spitzenkoch Stefan Müller und dem Fotografen Marco Pellanda ein Bierkochbuch herausgegeben. 

bierkochBier ist eines der ältesten Getränke der Menschheit und liegt heute mehr denn je im Trend. Dass Bier mehr ist als ein vielseitiger und beliebter Durstlöscher zeigt Stefan Schüller auf 208 Seiten in seinem neuen Buch.
Der vor Kreativität sprühende Spitzenkoch aus Zürich lotet die Möglichkeiten von Bier in der feinen Küche aus und führt uns in über 80 Rezepten zu ganz neuen Geschmackserlebnissen. Bier eignet sich hervorragend als Grundlage für feinste Saucen, Suppen, Marinaden und Vinaigrettes sowie für verschiedene süße Verführungen, von Sabayons, luftigen Schäumen, Cremen und Soufflés bis zu verführerischem Biercaramel. Bier gibt all diesen Speisen eine unverkennbare Note. Schüller zeigt, wie die verschiedenen Sorten von Bier optimal in der Küche eingesetzt werden können.
Marco Pellanda hat alle Rezepte in seiner unverkennbaren Art meisterhaft ins Bild gesetzt. Das Schweizer Bierkochbuch ist ein Augenschmaus für anspruchsvolle Geniesserinnen und Geniesser.

Im Buchhandel zu bestellen unter ISBN 978-3-03800-438-7 … oder auf elektronischem weg bei Amazon

Read Full Post »

Wenn die Sonne beginnt in der Nase zu kitzeln, die Flüsse wegen der letzten Schneeschmelze hohes Wasser führen und die Brauer beginnen von einem guten, aber nicht zu heissen Sommer zu träumen, dann ist es wieder soweit: Die ersten Bierfestivals stehen am Programm.

solothurnIn Solothurn, der schönsten Barockstadt des gleichnamigen Schweizer Kantons finden jährlich die Solothurner Biertage statt, bei dem eine fachkundige Jury auch die besten Biere kürt.  In der Schweiz entwickelte sich in den letzten Jahren wieder eine Bierkultur mit erstaunlichen Vielfalt von Spezial- und Frischbieren. Die teilnehmenden Brauereien wollen der zunehmenden Anzahl von interessierten Laien und Fachleuten einen Querschnitt durch diese neue Schweizer Bierlandschaft präsentieren. biertagesolothurnDer Bier-Trend geht weg von trinkbaren, aber geschmacksarmen Mainstream-Bieren hin zu neuen oder wiederbelebten Geschmackserlebnissen. Die Solothurner Biertage bieten den Besuchern vom 23.-25.April 2009 Gelegenheit, in der vermeintlich gleichförmigen Bierwelt Neues und Überraschendes zu entdecken. Eine Vielzahl an kleinen Brauereien und Zulieferanten aus allen Teilen der Schweiz werden heuer Ihre Produkte anbieten, die detailierte Liste finden Sie hier.

An selbigem Wochenende findet auch im oberösterreichischen Innviertel eine hervorragende Möglichkeit statt, die Biere von Kleinbrauern zu verkosten: Kleine Brauer – Grosse Biere ! Über 20 Brauereien aus Österreich und Bayern schenken an diesem Sonntag, 25.April 2009 ab 11.oo Uhr in der Brauerei Schnaitl in Gundertshausen ihre einzigartigen Biere aus. Dazu gibt es ein zünftiges Rahmenprogramm:

kleine-brauer-grosse-bierehelsinki

Etwas weiter vom Schuss, aber jährlich durchwegs einen Kurztripp wert ist das Helsinki Beerfestival, das heuer vom 15.-16.Juni stattfindet. Das ist genau zur schönsten Jahreszeit in Finnland. Neben den 3 grossen finnischen Brauereien bieten zahlreiche finnische Kleinbrauer sowie Bierimporteure Ihre zahlreichen Kostbarkeiten dem interessierten Bierfreund an.

Im Nürnberger Veranstaltungskalender hat sich das Fränkische Bierfest einen festen Platz erobert. Über 20 Brauereien aus Franken und dem Umland sowie aus Nürnbergs Partnerstädten laden vom 11. bis 14. Juni 2009 ein zum Informieren, Probieren und geselligen Beisammensein im romantischen Burggraben unterhalb der Kaiserburg. Gegen den großen und kleinen Hunger gibt es fränkische Spezialitäten, für Kinder ein Aktivprogramm und für gestandene „Mannbilder“ ein Schafkopfturnier.

Read Full Post »

strikerMichael Findeisen und Martin Padrutt haben sich schon lange was gebraut. Jetzt trauen sie sich aber noch mehr. Nach Ihrer Meilemer Rezeptur lassen Sie in Bayern das Striker Bier brauen, welches sich schon nach kürzester Zeit höchster Beliebtheit im Raum Zürich erfreut.

Den Grossteil des Schweizer Biergeschäfts haben sich zwei Grossbrauereien aus Holland und Dänemark aufgeteilt. Das dabei der Geschmack irgendwie auf der Strecke bleibt und die Nivellierung zum Einheitsbier Ihren Lauf nimmt, stört scheinbar nicht nur die beiden 29jährigen aus Meilen bei Zürich.

strikerplakata1Die beiden kauften sich, vorerst nur für den Privatgebrauch eine kleine 110 liter-Brauanlage, mit der sie sich Ihr Striker (dt.Stürmer) brauten, ein Bier, das nach Ihren eigenen Angaben nicht so verwässert schmeckt wie die Marktführer. Den Zürcher Markt für In-Biere, den derzeit Turbinenbräu und Amboss dominieren, mit einem weiteren Lagerbier zu überschwemmen, schien ihnen aber wenig erfolgversprechend. Und so wurden Findeisen und Padrutt beim Pils fündig, das zwar ein helles Bier ist, aber mit einer starken Hopfennote. Diese Meinung teilten noch andere, ja, und es wurden immer mehr. Und zwar soviele, daß die innovativen Jungbrauer die Nachfrage nicht mehr selber decken konnten.

Nun lassen Sie Striker nach Ihrer Rezeptur im Allgäu brauen, für 2009 peilt man bereits eine Menge von 5000 Hektoliter an. Das mittelfristige Ziel ist es aber, bis spätestens 2011 die Produktion wieder zu den Eidgenossen zu überführen und in Zürich eine eigene grössere Brauerei zu starten.

Näheres über den Vertrieb und die Sorten finden Sie auf der Striker-Website

Read Full Post »