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Archive for the ‘Bier Shops’ Category

Der Titel, den die Herausgeber dieses neuen Buches gewählt haben, zeigt schon kompromisslos, worum es auf den kommenden 247 Seiten gehen wird:  BIER. Diesmal nähert man sich dem feinen Getränk aber sehr künstlerisch.

BierbuchIn 156 dichterischen und malerischen bzw fotografischen Werken haben sich Künstler mit dem Thema Bier beschäftigt. Die Palette reicht vom bayrischen Herbert Achternbusch über den Popavantgardisten Jim Avignon bis zum Wiener Architekten und Karikaturisten Gustav Peichl („Ironimus“).

Die kreative Zentrale des Schaffens ist die Bar am Lützowplatz in Berlin, eine 31 m lange American Bar im Stil der klassischen Moderne, in der einer der Herausgeber als Barkeeper arbeitet. Hier wurde die Idee geboren, die Werke zusammengetragen und zum Teil auch bei Gästen in Auftrag gegeben. Passend zur Bar ist der finale Satz im Nachtrag: „…hier können die Gäste den 156 Künstlern nd Schriftstellern beim Abrinken Ihrer Gage zuschauen.“

BIER  von Manuela Reichart, Peter Glückstein, Stefanie Steudemann (Hrsg.) erschein im Eichborn-Verlag

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Haben Sie schon mal im Fussballstadion einen Prossecco geordert. War Ihnen bei einem Rock’n Roll Open Air schon mal nach einem Aperol Sprizz. Funktioniert Headbangen mit einem Cocktailglas gefüllt mit Pina Colada ? Nein. Sicher nicht. Zu Grossveranstaltungen, insbesondere wenn es um Rock’n Roll geht, ist und bleibt Bier der genüssliche Durstlöscher Nummer Eins. Dem wird nun auch mit einer neuen Marke aus dem Hause Ottakringer Rechnung getragen.

v.l.n.r. Conrad Seidl, Roman Gregory (von hinten), Leningrad Cowboy, Micky Klemsch

v.l.n.r. Conrad Seidl, Roman Gregory (von hinten), Leningrad Cowboy, Micky Klemsch

Gerne erinnere ich mich an einen feuchtfröhlichen Abend im Juni 1996 im Wiener Studentenlokal Hexenkeller. Für das Donauinselfest war die finnische Kultband Leningrad Cowboys in Wien. Im Gepäck hatten Sie Ihr eigenes Bier, eine Dose & Flasche, die auf Grund des Logos noch heute zum begehrten Sammlerobjekt zählt. An diesem Abend fand das Gipfeltreffen mit der österreichischen Rockband Alkbottle statt. Die Musiker um Roman Gregory hatten auch ein eigenes Bier auf den Markt gebracht. Mit verschiedenen Etiketten (u.a. Fliesenlegerbier …) etablierte man für einige Jahre das in der Brauerei Hofstetten gebraute Bottle Bier in der Szene Gastronomie.  Gekrönt wurde die gegenseitige Verkostung der Rock’n Roll-Biere damals vom Beisein des Bierpapstes Conrad Seidl.

13 Jahre ist dies nun her. Obwohl die Leningrad Cowboys noch immer fleissig auf Tour sind, ist die Herstellung Ihres Bieres schon Ende des letzten Jahrtausends eingestellt worden. Alkbottle hat sich dann irgendwann aufgelöst, gab einige rare Konzerte und seit 2002 sind Sie wieder voll da. Mit Ihrer Single „6 Bier“ unterstützten die Bottlebuam den Verein „Sechs Krügerl“ und setzten sich gegen die Massenbierhaltung ein. Und das Alkbottle-Bier ist natürlich auch wieder in der Brauerei Hofstetten verfügbar.

 

Die neue Dose schon am Screen im Kringers

Die neue Dose schon am Screen im Kringers

Was es mit ausnahme des Donauinselfestes 1996 aber noch nicht gab, waren die grossen Musikfestivals im Alpenland. Diese sind zur Freude der Jugend in den letzten Jahren immer mehr geworden. Dominiert wird die Szene von den grossen Festivals rund um das Firmenkonglomerat der Musicnet. Die Musikfestivals wie Novarock oder Frequency werden immer grösser, und das Bier gottlob immer besser. Nachdem man anfänglich die Bierlieferanten jährlich wechselten (nach dem Motto: wer zahlt uns am meisten !) und für ein Festival im südlichen Burgenland sogar tausende von Hektolitern Bier aus dem fernen Bremen kamen, hat man seit 2007 einen fixen Partner aus Österreich gefunden. Die Ottakringer Brauerei beliefert seit 2007 alle grossen Festivals, was aus logistischer Sicht nicht jeder schaffen würde. Das hat zur freudigen Folge, dass auch sämtliche Pressekonferenzen der Festivalveranstalter am Gerstenboden der Brauerei stattfanden. Und ich kann mich an niemanden erinnern, der von dort durstig heimging.

 

ottarockerZu begehrten Fanobjekten wurden 2008 dann die von Ottakringer gestalteten T-Shirts für das Ausschankpersonal. OTTAROCKER stand auf den Teilen und ich hab nicht wenige Verhandlungen erlebt, wo Festivalbesucher die Arbeitskleidung des Personals kaufen wollten. Gottlob waren die begehrten Teile schon kurz später im Online-Shop der Brauerei erhältlich. 2009 setzen die Brauer aus Ottakring aber noch eines drauf:  Aus dem lustigen, flotten Wortspiel wurde eine eigene Biermarke: 200.000 Dosen wurden vorerst mal abgefüllt. 5 % Alkohol werden den Festivalbesuchern versprochen, die am Festivalgelände ja doch noch auf die Pfandplastikbecher angewiesen sein werden. Aber rundherum wird es sich nur so tummeln von Ottarockern. Laut Pressesprecher Thomas Sautner ist das neue Bier  „erfrischend im Antrunk, stark am Gaumen und dennoch perfekt spritzig trocken im Nachtrunk“. Dies konnten unsere musikalischen Testtrinker im Wiener Musikpub Kringers gestern auch bestätigen, welches Ihren Namen wohl auch nicht von ungefähr hat.

Ottarocker wird es auf den Campingplätzen der grossen Musikfestivals gekühlt um einen wohlfeilen Euro (jawoll: 0,5 lt um nur € 1), bei ausgewählten „lauten“ Veranstaltungen sowie in Haushaltsmengen in den Ottakringer-Shops Wien und St.Pölten geben.

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Nicht umsonst von vielen als die Hauptstadt des Bieres – insbesondere der Biervielfalt benannt, bietet Brüssel dem Bierliebhaber wirklich viel. Von tollen Bierlokalen bis zu den kleinen Shops mit vielen hunderten Marken und Biersouvenirs.

brussel129Schon bei der Ankunft am Flughafen wird klar. Bier ist hier ein grosses Thema. Der Riesenbanner von InBev mit seinen 3 grossen belgischen Marken macht sogar schon morgens Durst, die kleine Imbissbar am Flughafen verkürzt den Wartenden oder noch nicht ganz gelandeten die Zeit mit 8 verschiedenen Fassbieren. Und damit meine ich nicht 8 verschiedene Marken, sondern tatsächlich 8 verschiedene Sorten … ja das gibts.

Um das bunte Treiben am Grande Place zu beobachten, empfiehlt es sich dann wirklich, in eines der völlig überteuerten Cafes zu setzen und bei einem wunderbaren Glas Bier die Seele baumeln zu lassen. Trotzdem überraschend, dass die Vielzahl der Gäste fast nur heimisches oder internationales Lager (also Jupiler oder Carlsberg trinkt). Touristen halt …. pääääh !!

brussel342Aber nur wenige Meter vom Hauptplatz in der entgegengesetzten Richtung vom pissenden Buben, den hier jeder fotografieren mag, liegt das interessanteste Biergeschäft, dass ich auf diesem Kontinent kennen lernen durfte.

Wenn man in die Rue de la Fourche einbiegt, sieht man schon die riesige Bierflasche an der Fassade hängen, deren Marke /Etikette auch alle Jahre ausgetauscht wird.

Brüssel262Der Name Beer Planet ist mit halben Bierflaschen wie ein Mosaik an der Wand zusammengesetzt. Tritt man ein, findet sich der Bierliebhaber aber nicht auf einem Planeten, sondern im Paradies. Nicht ganz überraschend, dass die riesige Auswahl fast nur belgische Biere beinhaltet, ein paar Exoten (wie das Kilikia aus Erewan/Armenien) sind im Geschäft immer zu finden. Die Preise sind normal, wenn man die Innenstadtlage berücksichtigt, viele Grossflaschen waren sogar noch billiger als im bis jetzt favorisiertem Bier-Tempel (Rue du Marché aux Herbes 56b) oder bei Beermania. Das Service und die Bedienung waren excellent, einer der beiden Shopbesitzer (dürften Araber sein) machte mit mir eine kleine Führung, um die Organisation der Regale und Sortierung nach Biertypen der über 600 verschiedenen Biere zu erklären. 

Wer wegen dieser Auswahl nicht gleich nach Brüssel fliegen möchte, kann online ein wenig gustieren, demnächst ist auch der europaweite Versand aller Biere möglich. Juhu !!!

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Sie haben schon alles. Sie wissen gar nicht mehr was man Ihnen noch schenken kann. Und Sie haben lauter Freunde, denen es genauso geht. Was soll man denn denen schenken ? Wir haben die Lösung gefunden:

 

Wem kümmern schon Haltungsschäden, wenn man auf seiner Lieblingsbierkiste sitzen darf

Wem kümmern schon Haltungsschäden, wenn man auf seiner Lieblingsbierkiste sitzen darf

Nach Jahrzehntelanger Forschung, und höchstwahrscheinlich als Sideproject der nordkoreanischen Weltraumforschung, diversen Prototypen und vollkommen ohne Tierversuche entwickelt: Der BIKASI. Jawoll. Ein Bierkastensitz. Das ist genau das, worauf Sie wahrscheinlich gewartet haben. Also nix mehr mit unpersönlichen Gutscheinen oder Blumen, oder blablabal. 

Der Bikasi paßt auf jeden herkömmlichen Bierträger (Bierkasten). Ein Teil des Bikas wird auf den Bierkasten gelegt, fixiert – und der andere Teil, die Lehne wird aufgeklappt und fertig ist das Sitzvergnügen. 

Sie brauchen nur soviele Bierträger übereinanderstapeln, wie Ihnen die Sitzhöhe geeignet erscheint.  Natürlich mag es etwas dekadent aussehen, wenn Sie sich so in Ihren Bierkastenhocker reinlümmeln, aber wer kann der kann, oder?

 

Na also. Sowas darf nicht fehlen !

Na also. Sowas darf nicht fehlen !

Wenn Sie aber lieber stehen, dafür aber Ihr Bier aus Hygienegründen immer aus der Flasche trinken, dabei aber nicht auf bayrische Traditionen verzichten wollen, dann hat der Anbieter des BIKASI auch was spezielles für Sie: Bayerischer Zinndeckel als Bierflaschenverschluss. Dieser Zinndeckel wurde vom bayerischen Bierkrug abgeschaut und funktioniert ebenso. Für jedes „Flaschenkind“ ideal. Der Zinnspitzdeckel macht ordentlich was her. Er besteht aus reinem Zinn und ist universell auf allen DIN-Flaschen verwendbar. Mit einem Klick wird er mittels des angebrachten Federstahlclips an den Flaschenhals angebracht.

Erhältlich alles beim Trinkzubehör im Shop-Kurios

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In der Wiener Pilgramgasse machte vor wenigen Monaten ein kleiner, feiner Getränkeladen auf. Zwei Marketingexperten gestalteten hier ein Franchisekonzept, dem schon bald zwei weitere Bottelinis in Wien folgen sollen.

dsc_0062Beim Vorbeifahren erspähte ich den grossen Schriftzug und die vielen Regale mit den bunten Flaschen zuletzt. Neugierig wurde ich, denn die Optik versprach mir viel Ausgefallenes und erlesene Raritäten. Irgendwie muss sich so ein Shop doch von den anderen Getränkefachgeschäften, Vinotheken und Supermärkten in der Umgebung abheben, denn davon gibt es in Margareten reichlich.

dsc_0058Die Besitzer, Simone Taschée und Klaus Postmann, Betreiber der kulinarischen Marketingagentur Poetas und auch journalistisch im Umfeld des Agrarverlags (Genuss pur Magazin) tätig, haben hier durchaus interessante Waren zu bieten, auch die Präsentation ist sehr fein gelungen und die Gesamtoptik äusserst professionell. Leider fehlt gerade bei der Bierauswahl der Pfiff, der das Geschäft vom benachbarten Billa abhebt. Sämtliche Produkte der Brau Union und des Getränkehändlers Kolarik & Leeb sind hier vertreten, nicht besonders originell. Gerade ein paar Restflaschen aus der neuen Golser Brauerei und das Granitbier aus Hofstetten lenken ein wenig vom Supermarkt Einheitsbrei ab. Auch das komplette Sortiment an Römerquelle 0,5 lt. Flaschen raubt unserer Meinung nur den Kühlvitrinen-Platz für exklusivere Produkte, die sich dieser schöne Shop verdient hätte. 

dsc_00611Auf der Suche nach Ausgefallenem abseits des Biersortiments wird man hier jedoch leicht fündig. Wer schon immer Gletscherwasser aus Island, Aromamineralwasser aus Norwegen oder gar Orientalische Minzgetränke in Dosen trinken wollte, der ist im Bottelini genau richtig. Zudem findet man hier eine sehr feine Auswahl an Dingen, die man zu diesen Drinks knabbern kann. Sehr feine Idee, der Shop: Aber bitte noch kräftig am Biersortiment feilen.

BOTELLINI, 1050 Wien  Pilgramgasse 16   www.bottelini.com

Montag bis Freitag 10-20 h I Samstag 10-18 h I  tel. +43 1 9610104

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Weihnachten ist solange wie ich will. Und das heisst: Solange bis die letzte Flasche Weihnachtsbock ausgetrunken ist.

Die katholische Kirche betrachtet den 10.Jänner  als finalen Tag des Christfestes. Mit dem Tag als Jesus von Johannes im Jordan getauft wurde endet Weihnachten. Für mich schlossen die Feiertage aber schon immer an dem Tag, wenn mein letzter Weihnachtsbock ausgetrunken war – mit Ausnahme der paar Belegflaschen, die ich in meinem Bierkeller über einige Jahre zum Vergleich lagere. 2008/09 war das dann der 13.Jänner. Vorrat geleert, Wohnung abgeschmückt, Weihnachtskrams in den Keller – Zurück zum Tagesgeschäft -Basta !

Mein Lieblingsbock - dieses Jahr etwas sehr stark !

Mein Lieblingsbock - dieses Jahr etwas sehr stark !

Jetzt bin ich aber gestern in den Biershop meines Vertrauens eingefallen, um für unsere nächste proBier-Verkostung Bio-Biere anzuschaffen. Im Magazin5 habe ich sogar das Freistädter Bio-Zwickl auftreiben können. Aber nicht nur das: Streifenden Blickes wanderte ich durch die Regale und fand noch eine kleine aber sehr feine Restmenge an Weihnachtsböcken. Das Inn-, Wald- und Weinviertel waren dort mit Raschhofer Bock, Schremser Bock und Hubertus Bock noch vertreten. Somit wurde Weihnachten für mich prolongiert. Mit den letzten beiden Flaschen Raschhofer aus der wunderbaren Brauwerkstatt von Meister (Hans) Eder in Altheim werde ich dann wohl heute Abend das Fest entgültig beschliessen.

Mit meiner Einstellung nähere ich mich übrigens einem alten katholischen Brauch, nachdem Weihnachten bis Maria Lichtmess (also dem 40.Tag nach Christi Geburt vulgo 2.Februar) dauert.

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Rechtzeitig zum Start des Mundl-Films „Echte Wiener“ gibt es in den Zielpunkt-Filialen nun auch ein Mundl Bier.

Manchmal, wenn ich mich an das Flair der ungarischen ABC Märkte der späten 80er Jahre erinnern möchte, besuche ich einen Zielpunkt. In der Hässlichkeit der Ladengestaltung werden diese Märkte in Österreich nur noch vom leidlichen Schlecker übertroffen.

mundl-bier_hgUnsere Aufmerksamkeit erregte aber eine Pressemitteilung des Konzerns, welche über den sensationellen Verkaufserfolg des Mundl Bieres berichtete. Die Brauerei der Tiroler Spanplattendynastie Egger in Unterradlberg bei St.Pölten braut seit jeher die Schlossbräu-Eigenmarkte des Diskonters. (Ebenso wie ähnliche Produkte bei HOFER). Für den Mundl-Film hat man nun eine etwas malzreichere Version in eine spezielle Flasche gefüllt, über deren Design man diskutieren, und aus welcher Motivation heraus – egal – einfach lachen muss.

Laut Zielpunkt war das Bier schon nach wenigen Stunden ausverkauft, was ich aber eher auf die logistischen Nachschubleistungen des Diskonters zurückführe.

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, Herr Sackbauer trinkt im Film aber definitv ein andereres Bier ! Sehr zu empfehlen und offensichtlich auch von Zielpunkt  unterstützt ist der Song „Net Deppat“ der Linzer Rapper Texta, in dem – gottseidank – auch eine Menge Bier getrunken wird – Prost !!:

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