It’s IPA day

Kein Bierstil hat in den letzten Jahren soviel Aufmerksamkeit uns so viele neue Varianten gefunden wie das Indian Pale Ale. Parallel mit dem wachsen der Craft-Beer Szene ist es beinahe schon im Bier-Mainstream angekommen. Um das zu zelebrieren erklärte man in Amerika den ersten Donnerstag im August zum IPA-Day!

Gestern traf ich auf der Strasse Johnny. In Wien besitzt er einige Pubs zudem auch noch das Bobbys, einen Import Shop für Lebensmitteln aus England, Schottland und Irland. Letzte Woche gab es als Beerspecial im Johnny’s Pub das Punk IPA von der schottischen Craft Brewery Brewdog.

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Als ich mich erfreut zeigte, daß es diese Spezialität nun auch in seinem Pub gibt, verzog er seine Mine und es hatte nichts, was ich an positiver Gestik deuten konnte: „Pfui, das ist ja grauslich! Schmeckt wie parfümiert“, sagte Johnny und ist mit seiner Meinung da wahrscheinlich die Ausnahme, die üblicherweise die Regel bestätigt.

Die Legende sagt, daß Indian Pale Ales schon im 18.Jahrhundert gebraut wurden. Stärker gehopfte Ales, die dadurch die langen Tranportwege von der englischen Mutterinsel in die fernen Kolonien, vor allem Indien, überstehen sollten.

In Amerika fand dieser Biertyp ein Revival. Die aufstrebenden Craft Breweries stellten IPA in den Mittelpunkt und bereits nach wenigen Jahren fällt es vielen schwer, die beiden Begriffe voneinander zu trennen. In vielen Foren wird heute darauf hingewiesen, daß CraftBeer nicht gleich IPA ist und schon gar nicht umgekehrt.

Von den zahlreichen Spezies, die man auch im deutschsprachigen Raum über diverse Onlinehändler oder Spezialitätenshops – am besten aber auf Craft-Beer-Festivals, erwerben kann, mochte ich das Weisse Nicobar am liebsten. Zuletzt konnte ich es auf einer Nachhaltigkeitsmesse in Wien vom Fass trinken, denn das Weisse Nicobar von der Brauerei Gusswerk ist auch nach Biokriterien gebraut.

Ich werde den IPA Day heute aber mit einem besonders fein gestalteten Produkt feiern: Stefan’s Indian Ale ist ein Spezialprodukt aus der oberfränkischen Brauerei Maisel’s. Jeff Maisel hat mit 2 Freunden unter dem Titel Maisel & Friends 3 aussergewöhnliche Biere kreiert, die in wunderschönen 0,7 lt Flaschen und dazugehörigen Designergläsern angeboten werden. Auch so ein Beispiel, wie große Brauereien auf Craft Beer setzen.

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Die hopfig fruchtige Kreation mit dem gelb-orangen Etikett stammt von Stefan Sattran, seineszeichens Wein- und Delikatessenhändler mit seinem Luna in Bayreuth. Besonders heute werde ich mir dieses Bier schmecken lassen!

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