(OTS) Einen kleinen Paukenschlag gibt es aus der
oberösterreichischen Bierbranche zu vermelden. Nachdem im Frühjahr
2011 die Mühlviertler Neufeldner Brauerei von der Welser
Unternehmerfamilie Meir übernommen wurde, gab die Familie heute im
Rahmen einer Pressekonferenz bekannt, dass die Neufeldner Brauerei ab
sofort Oberösterreichs als erste Bio-Brauerei wird. Geführt wird das
Unternehmen von den beiden Brüdern Alois (32) und Martin Meir (31).
Damit hatte im Frühjahr wohl keiner gerechnet, als Alois Meir die Übernahme der Neufeldner Brauerei im Mühlviertel verkündete. Nur wenige Monate später ist mit der 1. Oberösterreichischen Bio-Brauerei klar, was das Familienunternehmen, das überwiegend in der Immobilienbranche tätig ist, hinter den Kulissen geplant hat. Nun soll die lange Brautradition, die bis 1523 zurückreicht, fortgesetzt
werden. Die Unternehmerfamilie verfolgt mit der Übernahme und der Neupositionierung ein langfristiges und nachhaltiges Engagement.
Die Bio-Qualität des Bieres
Alois und Martin Meir setzen bei ihrem Bier ausschließlich auf regionale Rohstoffe aus kontrollierter Bio-Landwirtschaft. Alois Meir dazu: „Der Bio-Hopfen stammt aus dem Mühlviertel und das Bio-Gerstenmalz kommt aus der Region.“ Die Brauerei wurde offiziell als Bio-Brauerei zertifiziert (Prüfinstitut LACON) und ist bereits Partner von Bio Austria. Jährlich können nun maximal 4.000 hl Bio-Bier gebraut werden.
„In der Bio-Brauerei haben wir eine große Chance gesehen, denn der
Trend zu Bio und Nachhaltigkeit ist in allen Lebensbereichen
erkennbar“, so Martin Meir, der jüngere Bruder. Für Alois Meir passt
auch die geografische Lage der Brauerei perfekt in die strategische
Ausrichtung. „Das Mühlviertel ist die oberösterreichische Bio-Region
schlechthin. Diese Entwicklung wollen wir mit unserer Bio-Brauerei
unterstützen, dabei die regionale Wertschöpfung fördern und das
Vertrauen in unsere Marke stärken“, sagt Alois Meir.
Braumeister mit Erfahrung
Mit Richard Grasmück hat sich Alois Meir gleich einen erfahrenen Braumeister in die Brauerei geholt. Richard Grasmück wurde 1961 in
Montreal/Kanada geboren und ist in Deutschland aufgewachsen. Er kann auf eine jahrzehntelange Brauerfahrung verweisen. Grasmück hat in etlichen deutschen Brauereien gearbeitet, unter anderem im Erdinger Weißbräu. Bis vor kurzem war er als Produktionsleiter in der Braucommune Freistadt beschäftigt. In den 15 Jahren unter seiner Leitung hat die Braucommune etwa 10 verschiedene Biersorten erfolgreich auf den Markt gebracht – die Rezepturen stammten ebenfalls von ihm.
Nur die besten Rohstoffe im Bier
„s’Hopferl“ heißt die erste Bierkreation der Neufeldner
Bio-Brauerei, das laut Richard Grasmück geschmacklich ein gänzlich
eigenständiges Vollbier ist. „s’Hopferl“ besticht durch eine
unverkennbar hopfige Note. Das macht es besonders aromatisch und für
Bierkenner unverkennbar“, so Grasmück. Unterstützt werde der
Geschmack auch durch die offene Gärung, die heute weltweit kaum mehr
zu finden sei. Laut Grasmück wird für „s’Hopferl“ ausschließlich der
beste Mühlviertler Hopfen, der Spalter Select, verwendet. Das Gleiche
gilt im Übrigen auch für das Bio-Malz, auch hier wird nach den Worten
von Braumeister Grasmück das Teuerste und Beste am Markt verwendet.
„Viele Brauereien werben damit, dass sie beste Rohstoffe verwenden,
wir hingegen werben nicht nur damit, sondern haben sie wirklich. Und
das schmeckt man,“ so Richard Grasmück stolz über „s’Hopferl“ der
Neufeldner BioBrauerei.













